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Alte Seilschaften? Das Bundesvertriebenenministerium zwischen NS-Diktatur und Demokratie

Thursday, November 05, 2026, 6:00 – 7:30 PM, Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung
schwarz-weißes Bild mit demonstrierenden Menschen und Plakaten
© Bundesarchiv, B 145 Bild-F000016-0641 Fotograf o.Ang.

Das Vertriebenenministerium (1949–1969) war die oberste Bundesbehörde für die Belange der rund 8 Millionen Heimatvertriebenen und Flüchtlinge in der Bundesrepublik. Nicht nur an seiner Spitze standen dabei denkbar gegensätzliche Persönlichkeiten: Der erste Minister war Widerstandskämpfer, sein Nachfolger hingegen tief in das NS-System verstrickt.

Welche Rolle spielten alte Seilschaften, Parteibücher und persönliche Netzwerke für die Arbeit, den Aufstieg und Einfluss im Vertriebenenministerium? Unterscheidet es sich dabei von anderen Bundesministerien? Die neue Kollektivbiografie Kommunikation und Konsensfindung (hier kostenfrei erhältlich) geht solchen Fragen erstmals systematisch nach.

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PROGRAMM

Begrüßung

Dr. Roland Borchers, Direktor, Dokumentationszentrums Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Berlin

Prof. Dr. Michael Hollmann, Präsident, Bundesarchiv, Koblenz

Podium

Dr. habil. Mathias Beer, Seminar für Zeitgeschichte, Universität Tübingen, Tübingen

Dr. Stefanie Palm, Institut für Zeitgeschichte München – Berlin, Berlin

Prof. Dr. Michael Schwartz, Institut für Zeitgeschichte München – Berlin, Berlin

 

Moderation: Anika Kreft, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Berlin

 

Im Anschluss laden wir Sie zu einem kleinen Empfang ein.

 

WEITERE HINWEISE  

Büchertisch: Buchhandlung Der Zauberberg

Einlass: 17.30 Uhr

Sprache: Deutsch

EINTRITT FREI

MIT ANMELDUNG

Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und auf unserem YouTube-Kanal Flucht, Vertreibung, Versöhnung veröffentlicht.

 

Eine Kooperation von: Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung · Bundesarchiv
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