„Zuhause, woanders." Collagen und Texte von Ines Doleschal

In ihren Arbeiten setzt sich Ines Doleschal mit der Geschichte ihrer Familie aus Hohenelbe in Nordböhmen auseinander. Ausgangspunkt sind Fotografien ihrer Vorfahren sowie Erinnerungen an die Vertreibung aus der Tschechoslowakei und den Neubeginn in Westdeutschland nach 1945. In Collagen aus Malerei und Fragmenten sowie in ihren Texten verdichtet sie, was Vertreibung für die Menschen, die sie erlebt haben, und für nachfolgende Generationen bedeutet: ein Leben zwischen Festhalten und Weitergehen, Bewahren und Vergessen. Erinnerungsstücke ergänzen die Ausstellung.
Eine Kreativstation lädt dazu ein, eigene Collagen zu erstellen. An mehreren Sonntagen bietet die Künstlerin Collage-Workshops an.
Laufzeit der Galerie-Ausstellung: 26. Februar 2026 bis 31. August 2026
PROGRAMM
Begrüßung
Dr. Gundula Bavendamm, Direktorin Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Einführung in die Ausstellung
Dr. Silke Krohn, Kunsthistorikerin, Bereichsleitung Bildung und Vermittlung Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Podiumsgespräch
Ines Doleschal, Berlin, Künstlerin
Roland Remus, Braunschweig, Initiator des Projekts „Zuflucht – Zuversicht – Zukunft“
Moderation: Dr. Silke Krohn
Im Anschluss laden wir zu einem kleinen Empfang ein.
WEITERE HINWEISE
Einlass: 18.30 Uhr
Sprache: Deutsch
EINTRITT FREI
MIT ANMELDUNG