Workshop-Situation  © Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung

Bildung & Vermittlung

Das Dokumentationszentrum versteht sich als ein Ort historischer Bildung und lebendiger Debatten im Geiste der Versöhnung. Das vielfältige Vermittlungsangebot richtet sich an Zeitzeug*innen und ihre Nachkommen, Schulklassen und Jugendgruppen, an Besuchergruppen aus dem In- und Ausland sowie an Lehrkräfte und Studierende. An zentraler Stelle in der Ständigen Ausstellung laden das Forum und die Werkstatt das Publikum ein, sich aktiv zu beteiligen.

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Angebote der Bildung und Vermittlung

Überblicksführungen durch die Ständige Ausstellung

Vielfältige Objekte, bewegende Geschichten und kontroverse Fragen in 60 Minuten: Wir bieten mehrmals wöchentlich öffentliche Überblickführungen durch die Ständige Ausstellung an.

Thematische Führungen für Gruppen

Thematische Führungen zum Thema Flucht und Vertreibung mit regionalem Schwerpunkt, u.a. zu Schlesien, Ostpreußen, Südosteuropa sowie zu Fluchtgebieten heute.

Führungen für Schulklassen

Dialogische und beteiligungsorientierte Ausstellungsführungen für Schulklassen und Jugendgruppen: In 90 Minuten erkunden die Jugendlichen die Ausstellung selbst.

Workshops für Schulklassen

Multiperspektivische und methodisch abwechslungsreiche Workshops stellen die Themen Flucht, Vertreibung und Zwangsmigration in Bezug zu übergreifenden Lernfeldern der Lehrpläne wie Migration und Bevölkerung, Erinnerungskultur oder Identität. Auf Wunsch bieten wir Materialien zur Vor- und Nachbereitung an.

Fortbildungen

Für Lehrkräfte und Referendar*innen bieten wir im Rahmen von Fachseminaren thematisch-methodische Einführungen und Fortbildungen an.

Inklusive Formate und Angebote

Die inklusiven Formate im Dokumentationszentrum sind für ein vielfältiges Publikum zugänglich und erlebbar. Mehr zu den inklusiven Angeboten und Barrierefreiheit finden Sie hier.

Wann finden unsere Führungen statt?

Donnerstag 17 Uhr

Samstag 15 Uhr

Sonntag 15 Uhr

Sonntag 16:30 Uhr

Jeden 1. Samstag im Monat bieten wir um 16:30 Uhr wechselnd öffentliche Führungen mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache, in Leichter Sprache sowie für blinde und sehbehinderte Menschen an.


Kommende Termine:
03.07.2021 öffentliche Führung für blinde und sehbehinderte Menschen
07.08.2021 öffentliche Führung mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache
04.09.2021 öffentlich Führung in Leichter Sprache

Leitlinien der Bildungsarbeit

Die Bildungsarbeit im Dokumentationszentrum, gerade mit Schulklassen und Jugendgruppen, orientiert sich an methodischen Leitlinien für das historische Lernen.

Führung © Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Foto: Felice Fornabaio

Bezug zur Lebenswelt

Unsere Bildungsarbeit thematisiert Zwangsmigration nicht als abstraktes historisches Geschehen, sondern knüpft bewusst an den heutigen Lebensalltag von Jugendlichen und Erwachsenen an.

Handlungsorientiertes Lernen

Die Bildungsformate regen dazu an, sich möglichst eigenständig mit der Geschichte von Flucht, Vertreibung und Zwangsmigration auseinanderzusetzen. Sie geben Raum für Impulse, Diskussionen und Kontroversen.

Perspektiven sichtbar machen

Wir zeigen differierende nationale, politische, soziale Perspektiven auf. In den Programmen setzen sich die Teilnehmer*innen mit kontroversen Standpunkten sowie den jeweiligen Argumentationen auseinander.

Selbstreflexion des Dokumentationszentrums

Ausstellungen prägen wie Filme, Literatur oder Denkmäler unsere Geschichtskultur. Die Selbstreflexion als erinnerungskulturelle Institution mit kontroverser Geschichte ist deshalb Bestandteil der Bildungsarbeit.

Von Menschen erzählen

Hinter fast jedem Objekt verbergen sich persönliche Geschichten und Schicksale einzelner von Zwangsmigration geprägter Menschen. Diese Narrative stehen im Zentrum der Vermittlung.

Ihr Ansprechpartner

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Besucherservice

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