Führung für Erwachsene, Dauer: 60 Minuten

„OSTGEBIETE / ZIEMIE ZACHODNIE. Eine deutsch-polnische Spurensuche“

© Foto: Filip Piotrowicz

Für viele Deutsche sind die ehemaligen Ostgebiete mit Flucht und Vertreibung, mit dem Verlust von Heimat und mit Erinnerungen verbunden, die in Familien bis heute weiterleben. Aus polnischer Perspektive erzählen die Ziemie Zachodnie – die Westgebiete nach 1945 – dagegen vom Ankommen in einer fremden Umgebung, vom Neuanfang nach Krieg und Besatzung und vom langsamen Vertrautwerden mit einer Region, die zuvor deutsch geprägt war. Die Perspektiven sind grundverschieden und doch untrennbar miteinander verflochten.

Die Sonderausstellung widmet sich diesem gemeinsamen Erinnerungsraum anhand fotografischer Arbeiten deutscher und polnischer Künstlerinnen und Künstler. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen von Flucht, Vertreibung, Fremdheit und Neuanfang sowie die Spuren eines bis heute sichtbaren Prozesses von Aneignung und Abschiednehmen in Landschaften, Orten und familiären Erinnerungen.

Die Führung folgt einzelnen künstlerischen Positionen der Ausstellung und fragt danach, wie Vergangenheit erinnert und weitererzählt wird und wie Fotografien Erfahrungen von Verlust, Fremdheit und Zugehörigkeit bis in die Gegenwart weitertragen. Was bleibt sichtbar und was verschwindet? Welche Spuren vergangener Lebenswelten finden sich bis heute in Orten, Dingen und familiären Erzählungen?

 

Führung:

  • Zielgruppe: Erwachsene
  • Dauer: 60 Minuten
  • Sprache: Deutsch, Englisch
  • Preis: pauschal 50 Euro (für eingetragene Vereine ermäßigt 25 Euro)
  • Für Gruppen bis 22 Personen
  • Buchbar ab Juni 2026
  • buchbar Dienstag, Donnerstag und Freitag ab 10.15 bis 15.45 (letztmöglicher Beginn), mittwochs 10.30 – 14.45 (letztmöglicher Beginn)

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