Lern- und Erinnerungsort

Das Dokumentationszentrum versteht sich als ein Ort historischer Bildung und lebendiger Debatten im Geiste der Versöhnung. An zentraler Stelle in der Ständigen Ausstellung laden das Forum und die Werkstatt das Publikum ein, sich aktiv zu beteiligen. Das vielfältige Vermittlungsangebot richtet sich an Zeitzeugen und ihre Nachkommen, Schulklassen und Jugendgruppen, an Besuchergruppen aus dem In- und Ausland sowie an Lehrkräfte, Studierende und an Berufsgruppen, die in besonderer Weise mit den Themenfeldern des Hauses befasst sind. An den Wochenenden finden öffentliche, kostenfreie Führungen und Workshops statt.

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Frau erklärt etwas vor einer Gruppe von Personen
© SFVV, Foto: Thomas Bruns

So können Sie unsere Bildungsangebote buchen

Wenn Sie eines unserer Angebote für Ihre Gruppe buchen möchten, schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an gruppen@f-v-v.de.

Bitte teilen Sie uns in Ihrer Buchungsanfrage folgende Angaben mit:

  • Bezeichnung des Angebots
  • Wunschdatum und -uhrzeit (bitte mindestens zwei Wochen im Voraus; buchbare Zeiten siehe jeweiliges Angebot)
  • Gruppengröße
  • Klassenstufe/Altersstufe
  • Name und Anschrift der Schule/Institution (ggf. Rechnungsanschrift)
  • ggf. Vorwissen der Teilnehmenden

Bei Fragen kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail oder telefonisch unter

+49 30 206 29 98-50 (Mo – Fr, 9 –14 Uhr).

Führung
© Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Foto: Felice Fornabaio

Leitlinien der Bildungsarbeit

Die Bildungsarbeit im Dokumentationszentrum, gerade mit Schulklassen und Jugendgruppen, orientiert sich an methodischen Leitlinien für das historische Lernen.

Bezug zur Lebenswelt

Unsere Bildungsarbeit thematisiert Zwangsmigration nicht als abstraktes historisches Geschehen, sondern knüpft bewusst an den heutigen Lebensalltag von Jugendlichen und Erwachsenen an.

Handlungsorientiertes Lernen

Die Bildungsformate regen dazu an, sich möglichst eigenständig mit der Geschichte von Flucht, Vertreibung und Zwangsmigration auseinanderzusetzen. Sie geben Raum für Impulse, Diskussionen und Kontroversen.

Perspektiven sichtbar machen

Wir zeigen differierende nationale, politische, soziale Perspektiven auf. In den Programmen setzen sich die Teilnehmenden mit kontroversen Standpunkten sowie den jeweiligen Argumentationen auseinander.

Selbstreflexion des Dokumentationszentrums

Ausstellungen prägen wie Filme, Literatur oder Denkmäler unsere Geschichtskultur. Die Selbstreflexion als erinnerungskulturelle Institution mit kontroverser Geschichte ist deshalb Bestandteil der Bildungsarbeit.

Von Menschen erzählen

Hinter fast jedem Objekt verbergen sich persönliche Geschichten und Schicksale einzelner von Zwangsmigration geprägter Menschen. Diese Narrative stehen im Zentrum der Vermittlung.

Das Forum
© Forum und Werkstatt © Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Foto: Markus Gröteke

Ein Ort für Bildung und Partizipation – Forum und Werkstatt

Im ersten Teil der Ständigen Ausstellung im ersten Obergeschoss befindet sich das Forum, ein Ort der Kommunikation mit dem Publikum. Es regt die Besuchenden mit verschiedenen Formaten zu Reflexion, Austausch und Diskussionen an. Die angrenzende Werkstatt ist das Schaufenster der täglichen Bildungsarbeit. Hier beginnen öffentliche Führungen und werden Ergebnisse von Workshops vorgestellt.

Konzeptionelle Grundlage der Bildungsarbeit

Konzept für Bildung und Vermittlung [PDF]