„ë“ mit Jehona Kicaj und „Und wir kamen jeden Sommer“ mit Elona Beqiraj

Auch wenn der Krieg selbst nicht erlebt wurde, schreiben sich seine Spuren in Familiengeschichten ein – in Erinnerungen ebenso wie in das, was unausgesprochen bleibt. Zwischen Erinnerung und Vergessen entstehen Lücken und eine Sprachlosigkeit, die über Generationen weitergegeben wird.
In den Werken von Jehona Kicaj und Elona Beqiraj geht es um den Krieg im Kosovo, der vor über 25 Jahren zwar beendet wurde – aber bis heute nachwirkt. Beide Autorinnen sind auf unterschiedliche Weise mit dieser Vergangenheit konfrontiert und stellen sich ähnliche Fragen: Was bedeutet dieser Krieg für mich und meine Familie? Und wie gestaltet sich ein Leben zwischen verschiedenen Welten – zwischen der Herkunft der Eltern und dem Aufwachsen in Deutschland, auf der Suche nach der eigenen Identität?
Wir laden Sie recht herzlich zur Lesung und Gespräch mit den beiden Autorinnen Elona Beqiraj und Jehona Kicaj ein.
PROGRAMM
Begrüßung
Dr. Kathrin Jurkat, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung
S.E. Dr. Faruk Ajeti, Botschafter der Republik Kosovo
Lesung und Gespräch mit den Autorinnen Jehona Kicaj und Elona Beqiraj
Moderation: Antje Contius, Geschäftsführerin der S. Fischer Stiftung / Traduki
Im Anschluss gibt es einen kleinen Empfang.
WEITERE HINWEISE
Einlasszeit: 17.30 Uhr
Sprache: Deutsch
EINTRITT FREI
MIT ANMELDUNG
