Erinnern im Krieg – Erinnerung im Wandel. Ukrainische Erinnerungskultur im Kontext des aktuellen Krieges.

Wie transformiert die aktuelle Gewalt in Europa den Blick auf die Geschichte? Die Veranstaltung beschäftigt sich mit den Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die heutige ukrainische Erinnerungskultur und die Museumsarbeit zum Zweiten Weltkrieg. Im Fokus stehen moderne, gesellschaftliche Gedenkformen sowie die Arbeitsbedingungen historischer Lernorte im Zeichen des Krieges. Wir schlagen zudem die Brücke zur Berliner Erinnerungslandschaft und laden zur Reflexion über deutsche und ukrainische Perspektiven ein.
PROGRAMM
Begrüßung
Dr. Silke Krohn, Bereichsleiterin Bildung und Vermittlung, Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Dr. Kristiane Janeke, Bundesvorstand des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Dr. Kateryna Rietz-Rakul, Direktorin des Ukrainischen Instituts in Deutschland
Keynote
Robin Wagener, Vorsitzender der deutsch-ukrainischen Parlamentariergruppe
Podiumsdiskussion
Dr. Franziska Davies, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung
Yurii Savchuk, Generaldirektor des Nationalen Museums der Geschichte der Ukraine im Zweiten Weltkrieg, Kyjiw
Dr. Jörg Morré, Direktor des Museum Berlin-Karlshorst
Yevheniia Moliar, Kunsthistorikerin, Technische Universität Berlin
Moderation: Dominik Tomenendal, Referatsleiter Erinnerungskultur und Netzwerkarbeit, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Im Anschluss laden wir zu einem Empfang ein.
WEITERE HINWEISE
Einlasszeit: 17.30 Uhr
Sprache: Deutsch und Ukrainisch. Es wird eine Simultanübersetzung angeboten.
EINTRITT FREI
MIT ANMELDUNG
Eine Kooperation des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., des Ukrainischen Instituts in Deutschland und des Dokumentstationszentrums Flucht, Vertreibung, Versöhnung.